Staub im Computer

abc-der-IT 7. Feb. 2020

Zur regelmäßigen Wartung eines Computers gehören nicht nur softwarespezifische Anpassungen oder Updates, sondern auch die regelmäßige Überprüfung aller Hardwarekomponenten. Dazu gehören beispielsweise Festplatten und CD-Laufwerk, aber auch andere Komponenten, die sich im Gehäuse befinden und vor allem auch das Gehäuse an sich.
Denn selbst bei guter Pflege des Laptops oder des PCs können sich über die Zeit Staubablagerungen im Gehäuse bilden. Diese haben nicht nur einen optischen Einfluss auf das System, sondern auch einen, der sich auf die Leistung auswirkt. Denn Staub kann auf Kühlkörpern eine schlechtere Wärmeabfuhr verursachen und so im Extremfall auch zu Systemabstürzen führen. Ein Systemabsturz ist natürlich das Worst-Case-Szenario. Aber auch die generelle Leistung hat unter Schmutz zu leiden. Denn Kühlkörper der Grafikkarte oder der CPU können Wärme nicht mehr effizient abgeben und erwärmen sich somit schneller. Registriert der Prozessor den Hitzeanstieg, drosselt er automatisch die Leistung, um nicht noch mehr Abwärme zu verursachen. Daraus resultiert ein Prozessor, der nicht mehr so hoch taktet, um weniger Abwärme zu erzeigen und somit nicht mehr die Leistung erbringen kann, die theoretisch möglich wäre. Dies macht sich im Alltag schnell bemerkbar. Beispielsweise durch laut drehende Lüfter und ein langsam reagierendes System.

Vor allem Computer in belebten Räumen sammeln gerne und viel Staub im Gehäuse.
Damit so etwas nicht auftritt, ist es ratsam den Computer regelmäßig zu reinigen oder dies durch professionelle Fachkräfte erledigen zu lassen. Dazu gehören die Entfernung von Staubablagerungen auf und zwischen Kühlkörpern, beziehungsweise dessen Lamellen. Und die Reinigung der Lüfter, um einen besseren Luftaustausch gewährleisten zu können.
Vorbeugend können im Gehäuse Staubfilter angebracht werden. Dadurch gelangt weniger Staub ins Gehäuse, sondern bleibt an den Filtern hängen. Diese lassen sich einfach entnehmen und reinigen.

Tags